"Blei im Wildbret spielt für viele Verbraucher keine Rolle und ist vermeidbar"

Berlin, 25. März 2014 (djv)

„Blei im Wildbret spielt für viele Verbraucher keine Rolle und ist vermeidbar“

Kernaussagen und Ticker-Protokoll des BfR-Symposiums

Auf dem dritten wissenschaftlichen Symposium zum Thema „Blei im Wildbret“ wurden die Ergebnisse der Studien „Lebensmittelsicherheit in jagdlich gewonnenem Wildbret“ (LEMISI) und abschließend „Ergänzende Untersuchung zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse“ vorgestellt. Interessierten Jägerinnen und Jägern dürften viele Aussagen bekannt gewesen sein – einige überraschten jedoch.

Politische Aussagen

Ministerialdirektor Clemens Neumann (BMEL) betont, dass auf der kommenden Agrarministerkonferenz (AMK) im April bezüglich des Themas „Blei im Wildbret“ ein politischer Konsens getroffen werden müsse. Ausschlaggebend für ihn seien das tierschutzgerechte Töten, die Lebensmittelsicherheit sowie die jagdliche Eignung. Nach Angaben von Ministerialrat Dr. Axel Heider (BMEL) werden im Auftrag des Bundesministeriums nun technische Richtlinien für Jagdbüchsenmunition erstellt, die garantieren, dass die am Markt erhältliche Munition tierschutzgerecht tötet. Die vorhandenen Kriterien (Auftreffenergie von 2.000 Joule auf 100 Meter) werden ersetzt. Darüber hinaus müsse sogenannte „innovative Jagdbüchsenmunition“ zukünftig den Eintrag von Blei in das Wildbret minimieren. Bis zur vorgeschriebenen Nutzung innovativer Munition wird es eine Übergangszeit geben.

Wissenschaftliche Aussagen zum Projekt „Lebensmittelsicherheit in jagdlich gewonnenem Wildbret“ (LEMISI)

Qualitätssicherung des LEMISI-Projektes

Dr. Monika Lahrssen-Wiederholt: Umfassende Maßnahmen wurden zur Qualitätssicherung des Lebensmittelsicherheitsprojektes getroffen. Darunter fällt die persönliche Schulung der Wildhändler, die den Projekttieren jeweils drei Proben entnommen haben. 1. Aus der Nähe des zuvor wildbrethygienisch versorgten Schusskanals, 2. dem Rücken und 60 mg comprar dapoxetine uses viagra generika wien dapoxetine online natural source of dapoxetine dapoxetine kopen what is dapoxetine 60 mg use of 3. der Keule. Die Proben wurden von akkreditierten Laboren (Teilnahme an einem Ringversuch) auf Blei, Kupfer und Zink untersucht. Die Daten wurden an die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde übersandt, dort auf Plausibilität überprüft und mit den Daten aus dem Probenbegleitscheinen verschnitten. Für das Projekt wurde im Vorfeld von Statistikern ein benötigter Datensatz von 2880 Tieren ermittelt. Für die Auswertung des Projektes liegen Daten von 2201 Tieren vor. Diese wurden von Statistikern des Bundesinstitutes für Risikobewertung ausgewertet und im Rahmen des Symposiums präsentiert.

Ergebnisse des LEMISI-Projektes

Dr. Christine Müller-Graf: Die Verwendung bleihaltiger Geschosse im Vergleich mit bleifreien Geschossen führt zu einem deutlichen, statistisch signifikanten Anstieg der mittleren Bleigehalte im Rehwild und im Schwarzwild. Dies trifft besonders auf Teile aus der Nähe des ehemaligen Schusskanals zu. Je weiter Teile vom Schusskanal entfernt sind, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort Blei enthalten bzw. nachgewiesen werden kann. Die Hintergrundbelastung (z.B. Bleigehalt im Boden) hat keinen Einfluss auf den Bleigehalt im Muskelfleisch des Wildtieres. Die Nutzung gebondeter Geschosse führt zu keinem geringeren Eintrag differences between zoloft generic sertraline . best place buy zoloft online. 25 mg zoloft enough anxiety. zoloft 20 mg. cheap zoloft online. zoloft price per pill. von Blei in das Wildbret. Gehalte von Kupfer und Zink: Nur beim Schwarzwild konnte in der Probe aus der Nähe des Schusskanals vermehrt Kupfer nachgewiesen werden, wenn bleifreie Geschosse eingesetzt wurden.

Risikobewertung Blei im Wildbret

Prof. Dr. Helmut Schafft: Blei wird über den Verdauungstrakt aufgenommen und bindet sich an rote Blutkörperchen. Es lagert sich im Knochen ab und hat eine Halbwertszeit von 10-30 Jahren. Es kann zu Störungen bei der Entwicklung des Nervensystems (Embryos, baclofen price philippines , order baclofen europe. time to buy online, free gifts for our customers, internet medicine purchases. Föten, Kinder) führen, Nierentoxizität, Herz-Kreislauf-Effekte und wirkt wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen. Eine amerikanische Studie von Hunt et al. (2009) zeigt einen Anstieg der Blutbleiwerte bei Schweinen, die mit bleihaltigem Wild gefüttert wurden. Für Blei ist keine Aufnahmemenge ohne eine gesundheitliche Beeinträchtigung (Wirkungsschwelle) bekannt. Für den deutschen Durchschnittsverbraucher spielt Blei im Wildbret aufgrund der geringen Verzehrsmenge von Wild keine Rolle. Sogar Vielverzehrer (10 Portionen à 200 Gramm/Jahr) müssen sich keine Sorgen um Blei im Wildbret machen. Risikogruppen sind Extremverzehrer (91 Portionen à 200 Gramm/Jahr), Kleinkinder, Schwangere (Feten) und Frauen im gebärfähigen Alter. Kupfer und Zink sind bei der Lebensmittelsicherheit zu vernachlässigen. Ein gesundheitliches Risiko durch Kupfer und Zink sind somit unwahrscheinlich.

Ergebnisse Lebensmittelsicherheit – Eintrag von Material im Detail

Dr. Niels Bandick: Es gibt eine Tendenz zu höheren Bleigehalten durch die Verwendung gebondeter Geschosse in den essbaren Geweben. Wurde zuvor ein Knochen getroffen, ist der Bleieintrag in allen Geweben – Schusskanal, Rücken, Keule – erhöht (Rehwild). Das Alter hat nur einen sehr geringen Einfluss auf Bleigehalte. Nachsuchen sind häufig mit weiten Schüssen verbunden, beim Rehwild eher bei der Verwendung bleifreier Geschosse, beim Schwarzwild, wenn mit bleihaltigen Geschossen gejagt wurde. Fazit: Die überwiegende Zahl der Parameter, die von der/dem Jagdausübenden beeinflusst werden können, wie z.B.: Trefferlage, Schusswinkel, Alternsansprache und Entscheidung zur Schussabgabe, Disziplin bei der Schussentfernung oder Training der Schiesssicherheit hat nur einen geringen oder zu vernachlässigenden Einfluss auf schussbedingte Bleigehalte in den buy fluoxetine online special internet prices. fast & guaranteed worldwide delivery! secure & fast online ordering. our drugstore is the most trusted  essbaren Geweben.

Erweiterte Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse

Carl Gremse: Es ist nachweislich möglich einen Zusammenhang zwischen Messwerten zur Geschossleistung (in ballistischer Seife) und Beobachtungsdaten im jagdlichen Einsatz (Abschussberichte von Jägern) zu tätigen. Dies ermöglicht die Ableitung doxycycline dosage cats uri doxycycline monohydrate vs hyclate price purchase doxycycline zielballistischer Grenzwerte (Eindringtiefe und Energieabgabe) zur Trennung „ausreichend wirksamer“ und „nicht ausreichend wirksamer Geschosse“ im Jagdbetrieb nach Auftreffgeschwindigkeit / Einsatzentfernung. Unter Berücksichtigung dieser Parameter ist ein Verzicht auf Blei als Geschossmaterial im Jagdbetrieb nachweislich möglich.