Reiner Assmann und Dr. Markus Bartram auf der proTell Herbsttagung

Zu der diesjährigen Herbsttagung der schweizerischen Interessengemeinschaft proTell am 3. Oktober 2014 waren auch Vertreter von prolegal e.V. als Redner und für die Podiumsdiskussion eingeladen. Damit trafen sich die Verbände prolegal, proTell und die österreichische IWÖ sowie Funktionäre diverser Sammler-Vertretungen nun zum dritten Mal in Folge. Der Anfang wurde dieses Jahr anlässlich der IWA in Nürnberg gemacht, gefolgt von einem Arbeitstreffen in Innsbruck. 

Ziel der Länder-übergreifenden Kooperation soll eine gemeinsame einheitliche Vorgehensweise der Verbände sein. So stand diese Herbsttagung ganz unter dem Motto „Schluss mit der Diskriminierung von Schützen, Jägern, Waffensammlern und Waffenhändlern!“.  

In seinem Impulsreferat betonte Dr. Bartram, dass eine langwierige Umorientierung vor allem der beteiligten Medien notwendig ist. Durch die fehlenden Informationen der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich ein völlig falsches Bild des privaten Waffenbesitzes entwickelt. Dabei ist die veröffentlichte Meinung auch nicht wirklich immer der öffentlichen Meinung gleichzusetzen. Es fehlt vor allem an Argumentationshilfen für die Ausübenden und Galionsfiguren, die in Krisensituationen den Medien Rede und Antwort stehen müssen. Auch in Anbetracht anderer Themenfelder der Medien, wie beispielsweise die aktuellen Krisenherde, oder, wenn Gruppen, wie der IS, ihre Spielart des Terrorismus weltweit wieder in die Gastländer zurücktragen, werden die Verbände sich mit vielfältigen Fragestellungen auseinandersetzen müssen. In diesem Zusammenhang ist nicht zuletzt auch das Reizthema „Selbstverteidigung des Bürgers“ zu nennen. Als erste Maßnahme der betroffenen Bürger können insbesondere Leserbriefe dienen, die falsche Darstellungen von Journalisten richtig stellen. 

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