Französische Waffengesetzverschärfungen erwiesen sich als wirkungslos

Der Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris beherrscht seit  dem 7. Januar die Schlagzeilen und Kommentarspalten der Medien. Die insgesamt drei Täter verfügten über vollautomatische Kalaschnikow- Sturmgewehre, mit denen sie insgesamt 17 Menschen töteten, darunter drei Polizisten – ähnlich wie der französische Syrien-Heimkehrer Mehdie Nemmouche im September 2014 in Brüsseler Jüdischen Museum vier Menschen erschoss. Dass solche Waffen trotz stringenter Waffengesetze in Frankreich offensichtlich problemlos und illegal zu beschaffen waren, erwähnten die Mainstream-Medien wenn überhaupt, dann nur am Rand. Lediglich der bei Journalisten beliebte Bundeswehr-/Rüstungspolitik-Blog „Augen Geradeaus!“ von Thomas Wiegold thematisierte die freie Verfügbarkeit, was eine längere und am Thema vorbeigehende Diskussion um die Schießfertigkeit deutscher Polizei, Waffengesetze Selbstschutz und Allgemeinbewaffnung  provozierte. 

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